Wie wir Videokassetten überspielen!

Die Länge der Videokassette (bespielter Teil) wird durch schnelles Vorlaufen mit einem Studioplayer gemessen.
Wir verwenden nur Player um die Kundenkassetten nicht irrtümlich zu löschen. Nach der Länge wird die Bitrate eingestellt.
Wenn man z.B. bei einer 4 Stunden-Kassette die Bitrate für 4 Stunden einstellt und es ist viel weniger bespielt, so hat man eine viel schlechtere Qualität.
Bei VHS wird das Ende der Kassette kontrolliert, da viele Kunden bereits bespielte Kassetten verwenden und sich noch Reste von Fernsehsendungen oder Ähnliches darauf befinden könnten.
Die Kassette wird zurückgespult und zum Einpegeln von Videosignal und Ton kurz angespielt.
Automatische Spurlagen-Erkennung wird im Profibereich nicht verwendet, da sie zu ungenau ist und auch bei geringfügigen Pegelschwankungen sofort versucht die Spurlage zu korrigieren.
Nun werden bei Bedarf am TimeBaseCorrector Farbe, Kontrast und Helligkeit korrigiert und gegebenenfalls der Ton angehoben oder gemindert. Anschließend wird das Videoband auf Festplatte übertragen.
Auf der Festplatte werden bei Kamerakassetten (Video8, Hi8, VHS-C, SVHS-C, Digital 8 oder MiniDV) im Suchlauf die unbespielten Teile gesucht und herausgeschnitten.
Jetzt erst wird der Film auf einen der besten Rohlinge, *"TAIYO YUDEN Professional" gebrannt. Wenn die Videokassetten beschriftet sind wird mit diesen Texten kostenlos, in Kurzform, die DVD bedruckt.
Die DVD kommt in eine Hülle mit Indexblatt, auf dem der Kunde Kommentare zum Inhalt schreiben kann.
Wenn Sie lesen: wird 1:1 überspielt, ohne Korrektur, die ersten Sekunden können nicht überspielt werden, da der Rekorder sich erst einpegeln muss, dann wissen Sie warum es billig ist!
Ein Beispiel (Originaltext):
Bei allen Videokassetten kann es vorkommen, daß die ersten Sekunden des Filmes nicht digitalisiert werden können oder mit Flimmern versehen sind, da unsere Geräte zuerst eine automatische Positionserkennung der Bildspur durchführen.
Erst nach Abschluss der "Spursuche" ist das Bild sichtbar bzw. stabil.

Wir entfernen bei Kamerakassetten (Video 8, Hi 8, VHS-C, MiniDV) die unbespielten Stellen kostenlos bei der Überspielung auf DVD.

* Taiyo Yuden stellt CD-, DVD- und BD-Rohlinge unter anderem für Fujifilm, Maxell, Panasonic, Plextor, TDK und Verbatim (Pastel Disc) her, und verkauft sie auch unter der eigenen Hausmarke That's in Japan, Hongkong und Südkorea. In Korea sind sie ebenfalls unter der Marke Fusion und in Spanien unter der Marke Miflop zu finden. Rohlinge von Taiyo Yuden haben einen sehr guten Ruf und gelten als zuverlässige, stabile Ware, sind jedoch auf dem deutschen Markt selten zu finden. CD-Spindeln von Taiyo Yuden haben oft eine bedruckte Umhüllfolie (anders als die meisten anderen Hersteller, die transparente Folien und bedrucktes Papier benutzen), und verdicken sich nach unten hin. Die transparenten Innenringe ihrer CD-Rohlinge sind matt. Taiyo Yuden kann auf eine große Geschichte zurückblicken, denn neben der Entwicklung der ersten CD-R wurden auch in der jüngeren Zeit Innovationen entwickelt, wie die erste mit 16-facher Geschwindigkeit beschreibbare DVD-R (Mediacode: TYG03), die erste mit 8-facher Geschwindigkeit beschreibbare DVD-R DL (Mediacode: TYG11) sowie die erste mit vierfacher Geschwindigkeit beschreibbare BD-R LTH (Low to High, mit organischer Speicherschicht). Taiyo Yuden hat auch die Autostrategy-Technik, einen Lernmodus für DVD-Brenner, für Plextor entwickelt. Ab April 2009 firmiert die Speichermedien-Abteilung von Taiyo Yuden in Nordamerika und Europa
unter dem Namen Victor Advanced Media. Nach dem Erwerb des Speichermedien-Geschäfts von JVC sind Taiyo Yuden-Medien im Handel seit Juni 2009 unter der Marke JVC erhältlich.

Zurück zur Hauptseite